TSG Upfingen
Über uns
1 Vorstand: Fritz Katzmaier
2 Vorstand: Hans Feucht
Kassierer: Willy Reichenecker
Schriftführer: Siegfried Feucht
Das erste offizielle Spiel fand am 18. August 1956 statt und wurde 0:2 verloren.
Da in Upfingen kein Platz vorhanden war, der die erforderlichen Maße hatte, war man gezwungen zunächst auf dem Sportplatz der Nach-
bargemeinde Sirchingen zu spielen. Noch am Abend der Gründungsversammlung einigte man sich so schnell wie möglich einen eigenen Sportplatz auf der Wacht zu bauen.
Dieses Vorhaben wurde dann 1957 in die Tat umgesetzt. Bereits Mitte Juli 1958 konnte der Platz eingesäht werden und somit ging ein sehnlicher Wunsch der Turn- und Sportgemeinschaft Upfingen in Erfüllung.
Das erste offizielle Heimspiel auf der Wacht fand am 16. August 1959 statt.
Am 10. Juni 1961 fand ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des jungen Vereins statt. An diesem Tag wurde, durch Feierlichkeiten umrahmt, der Sportplatz und das Sporthaus offiziell eingeweiht.
Durch einen 2:1 Sieg am 27. Mai 1962 über Ennabeuren konnte der erste Aufstieg einer Upfinger Mannschaft in die damalige B-Klasse besiegelt werden.
Siegreiche Teilnahme bei zwei Kreismeisterschaften der TSG-Athleten.
Am 26.11.1970 konnte zum ersten Mal unter Flutlicht trainiert werden. Die lang diskutierte und gewünschte Flutlichtanlage sollte es ermöglichen, ein geregeltes Training durchzuführen.
Die Mitte der 60er-Jahre gegründete Fußball-Jugend wurde immer erfolgreicher und konnte mit der C/D-Jugend erstmals eine Vizekreismeisterschaft erringen.
Am 23. Februar 1972 wurde in der Ausschußsitzung dem Antrag über eine Abteilung Frauengymnastik zugestimmt. Diese stellt bis zum heutigen Tage eine echte Bereicherung der sportlichen Aktivitäten des Vereins dar.
Eine, bis zum heutigen Tage, herausragende Rolle im Vereinsleben der TSG nehmen die vom Verein erstmals am 26.01.1975 veranstalteten Internationalen Wandertage ein. Diese Veranstaltung hat den Verein weit über die hiesigen Grenzen hinaus bekannt gemacht.
Viele freiwillige Helfer, die manchen Feierabend, manchen Urlaubstag und auch manches finanzielle Opfer brachten, haben es ermöglicht, daß am 27.05.1978 das neue Sportheim mit großem Übungsraum eingeweiht werden konnte.
Willy Reichenecker, der 17 Jahre lang das Amt des 1. Vereinsvorsitzenden ausübte (1960 - 1977), wurde zum 1. Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt.
Eine recht erfreuliche Entwicklung nahm unsere Tischtennisabteilung. Dies spiegelte sich im Aufstieg der 1. Mannschaft 1980 in die Kreisliga B wieder.
Am 01.02.1980 wurde der Vereinsname wieder wie ursprünglich von TSG Upfingen-Sirchingen e.V. in TSG Upfingen e.V. geändert. Die Spielgemeinschaft war nicht mehr zielführend, da Sirchingen mittlerweile einen eigenen Sportverein gegründet hatte und darüber hinaus sich - im Gegensatz zu Upfingen - bei der Gemeindereform für Bad Urach entschieden hatte.
Gerade rechtzeitig zum 25-jährigen Jubiläum schien es so, als erlebe der Verein einen neuen Höhepunkt. Die 1. Fußballmannschaft, unter Spielertrainer Dieter Larisch, eilte von Sieg zu Sieg, belegte nach Abschluß der Runde 1980/81 einen hervorragenden 2. Platz und beendete somit eine fast 15-jährige negative Serie.
Die Tischtennisspieler, unter der Leitung von Ewald Feucht, konnten sich in der B-Klasse halten, die Frauengymnastik, unter der Leitung von Herta Besch, wurde sehr gut besucht und die Jugendarbeit wurde unter dem 1. Vorsitzenden Horst Rauscher wieder aktiviert.
Höhepunkt des Jubiläumsjahres war ein Wanderpokal-Turnier, welches vom SV Lonsingen gewonnen wurde.
Unter Erfolgstrainer Dieter Larisch konnte die erste Fußball-Mannschaft zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in die Kreisliga A aufsteigen. Passend dazu wurde in diesem Jahr auch die Gaststättenerlaubnis für das neue erteilt - nur fünf Jahre nach der Beantragung.
Am 13.04.1983 konnte mit 31 Teilnehmern der erste Aerobic-Kurs unter der Leitung von Herta Besch in der Würtinger Turnhalle durchgeführt werden.
Am 17.12.1983 war es dann endlich soweit. Nach unzähligen Arbeitsstunden konnte das neu gestaltete kleine Sporthaus eingeweiht werden. Bei der Einweihungsfeierlichkeit bedankte sich der 1. Vorsitzende Horst Rauscher vor allem bei dem Bauleiter Ewald Feucht, dem Architekten Hans Feucht und den Upfinger Handwerkern für ihre tatkräftige Unterstützung.
Die An- und Umbauarbeiten in der Küche wurden am 05.05.1984 abgeschlossen werden. Dieser Umbau beinhaltete nicht nur eine räumliche Vergrößerung der Küche, sondern auch den Anbau einer kleinen Speisekammer.
Ein weiterer Höhepunkt des Jahres 1984 war der Aufstieg der I. Tischtennismannschaft in die Kreisliga und der Aufstieg der Mädchenmannschaft in die Bezirksklasse.
Im Jubiläumsjahr gab es neben sportlichen Erfolgen auch eine ganz besondere Ehrung. Erstmalig wurde einem Spieler für 20 Jahre aktives Fußballspielen die Goldene Ehrennadel mit Brillanten verliehen. Walter Besch, der außerdem noch im Ausschuß und in der Jugendabteilung aktiv war, konnte diese Ehrung erfahren. Gekoppelt mit dieser Ehrung wurden Walter Besch und Dieter Larisch mit der Ehrennadel des Sportkreises und der Spielerehrennadel des Württembergischen Fußballverbandes ausgezeichnet.
Neben dem Abstieg der 1. Mannschaft in die Kreisliga B gab es weitere personelle Veränderungen im sportlichen Bereich und in der Vereinsführung. Dieter Larisch beendete seine Karriere als Spielertrainer und Klaus Sigler löste Helmut Schepper als 1. Vorsitzender ab. Außerdem hängte Rekord-Torjäger Rolf Dümmel seine Karriere nach insgesamt 300 Punktspielen mit 187 Toren.
Aufstieg der ersten Herrenmannschaft unserer Tischtennisabteilung in die Kreisliga B. Außerdem weitere Erfolge der Jugend- und Damenmannschaften. Darüber hinaus konnte im Bereich Gymnastik das Kursangebot weiter gesteigert werden (Jazz-Tanz, Step-Aerobic, Rückenschule). Des Weiteren konnte unsere eigene Theatergruppe bei der traditionellen Jahresfreier die Zuschauer mit schwäbischer Mundart für sich begeistern.
Höhepunkt des Jubiläums-Wochenendes war das Festspiel der 1. A-Jugend-Mannschaft des FC Bayern Münchens gegen die TuS Metzingen (Landesliga).
Nach dem Sieg im Relegationsspiel gegen Steinhilben war der Wiederaufstieg perfekt.
In der Hitzeschlacht von Urach konnte erstmals der Wanderpokal der Stadt Bad Urach nach Upfingen geholt werden.
Nach erfolgreicher Renovierung des Sportheims konnte erstmals ein öffentlicher Vereinstag auf der Wacht veranstaltet werden. Höhepunkt an diesem Tag war zweifelsohne der Tischtennis-Schaukampf der ehemaligen Europameisterin und Bundesligaspielerin des TSV Betzingen, Anna-Maria Rau.
Neben dem Wiederaufstieg der 1. Tischtennismannschaft in die Kreisliga B konnte in diesem Jahr der Anbau des Müllraums und der Wurstbude am kleinen Sportheim gefeiert werden.
Während die erste Mannschaft den bitteren Gang in die Kreisliga C antreten musste, stieg die zweite Mannschaft zeitgleich in die Kreisliga B auf.
Im Fußballbereich ging es endlich wieder bergauf. So konnte sich sowohl die erste, als auch die zweite Mannschaft für die Relegation um den Aufstieg qualifizieren, welcher in beiden Fällen jedoch nicht gelang. Darüber hinaus spielte die A-Jugend erstmals in Upfingen auf Bezirksstaffelniveau. Im Tischtennis gelang der Meistertitel hingegen und ein erneuter Aufstieg in die Kreisliga B war vollbracht. In diesem Jahr erfolgte außerdem die Fusion mit dem SVE Bleichstetten im Tischtennisbereich.
Die offizielle Einweihung des neuen Platzes erfolgte mit einem Festspiel unserer 1. Mannschaft gegen den Oberligisten SSV Reutlingen, welches die TSG mit einem knappen 11:1 verlor.
Überraschend und völlig unfassbar verstarb unser Vereinskamerad Wilfried Nau im Alter von 45 Jahren beim Freundschaftsspiel der AH gegen den TSV Beuren auf dem Upfinger Sportplatz. Wilfried Nau hatte maßgeblichen Anteil am Aufbau der Upfinger Fußballjugend und übte über viele Jahre hinweg das Amt des Hausmeisters im Upfinger Sportheim aus.
Ohne ein einziges Spiel zu verlieren stieg die 2. Mannschaft im Tischtennis in die Kreisliga B auf.
Als Unterstützung für unseren Hauptverein wurde ein Förderverein ins Leben gerufen, welcher heute nicht mehr wegzudenken ist.
Mit einem großen Fest-Wochenende wurde das Jubiläum gebührend gefeiert. Neben der Pflanzung eines Gründungsbaumes, konnten zahlreiche Prominenten aus Politik und Sport die Festtage bereichern. Zusätzlich zu vielen sportlichen Ereignissen, gab es eine Rocknacht, sowie eine musikalische Begleitung durch den Musikverein Upfingen.
Neuland betrat die Theatergruppe der TSG mit dem Mäulesmühlenstück „Rutsch mr doch dr Buckel nuff“, als man zum ersten Mal in der Pause einen Bühnenumbau durchführte. Bühnenmeister Walter Besch hatte sich hierzu einiges einfallen lassen, so dass dies reibungslos funktionierte. Außerdem wurde erstmals eine Damenmannschaft für den Fußball-Spielbetrieb gemeldet.
Die TSG erhält den erstmals vergebenen Ehrenamtspreis des Württembergischen Fußballverbands. Außerdem verpasst die 1. Mannschaft knapp den Aufstieg in die Bezirksliga über die Relegation.
In diesem Jahr konnten zusätzlich zu unseren traditionellen Feierlichkeiten wie Wildessen und Theateraufführungen erstmals eine Hüttengaudi sowie eine eigene Sonnwendfeier erfolgreich durchgeführt werden.
Da im Vorjahr bereits die Wintersonnwendfeier ein voller Erfolg war, wurde auch eine Sommersonnwendfeier auf der Wacht durchgeführt.
Neben dem Austausch unserer Ölheizung wurde auch das Dach des kleinen Sportheims erneuert und eine Solarthermie-Anlage für das Warmwasser installiert.
Das Finale des Erdinger Ü-40-Cups konnte erfolgreich auf der Wacht durchgeführt werden.
Erstmalig konnte in diesem Jahr auch ein Kindersachenbasar durchgeführt werden, welcher sich zu einer festen Tradition im Jahreskalender der TSG entwickelte.
Nachdem Dieter Larisch für sein bisheriges Amt als Vereinsvorsitzender nicht zur Verfügung stand wurde die Vereinsführung neu gestaltet und künftig auf mehrere Vorstandsposten für bestimmte Aufgabenbereiche verteilt. Dieter Larisch wurde für seine Verdienste zum Ehrenvorstand ernannt.
Ein absoluter Höhepunkt des Jahres war das Benefiz-Spiel der TSG gegen die 2. Mannschaft des VfB-Stuttgarts (3. Liga).
Im Rahmen des Antenne 1 Dream Team sind wir als Verein mit der Aufgabe konfrontiert worden, innerhalb weniger Stunden ein gallisches Dorf zu stellen. Das war verrückt, lustig, erfolgreich – und ein hilfreiches Plus für die Vereinskasse.
Neben einem neuen Boden im großen Sportheim wurden auch einige Fenster modernisiert.
Nach etlichen Aufstiegsrelegationen ist es dem Erfolgstrainer Peter Kaschuba erstmals gelungen: Die "Unaufsteigbaren" haben den Aufstieg über die Relegation in die Bezirksliga geschafft.
Durch die einschränkenden Corona-Maßnahmen wurde auch unser Vereinsleben nahezu komplett heruntergefahren. Mit kreativen Aktionen (online-Angebote im Gymnastikbereich, Schlachtplatte-zum-Mitnehmen und mehr) konnten wir die Zeit aber vergleichsweise gut überstehen.
Im Mai verstirbt unser langjähriger Freund, großer Unterstützer und Ehrenmitglied Klaus Sigler nach schwerer Krankheit.
Nach dem Abstieg der ersten Mannschaft 2022 aus der Bezirksliga konnte erstmals in der Vereinsgeschichte die Meisterschaft in der Kreisliga A errungen werden und der Direktaufstieg war damit perfekt.
Nach 10 erfolgreichen Jahren gibt Hubert Werz den Staffelstab an Markus Blankenhorn weiter.
Wie bereits einige Jahre zuvor schaffte die erste Mannschaft auch dieses Mal direkt den Wiederaufstieg in die Bezirksliga, nachdem sie im Vorjahr abstiegen war.